24.–26. Juli 2026
SILO Plan/K, Plank am Kamp
SILAGE ist ein kuratiertes Kulturformat,
das historische Jahrmarktstrukturen mit zeitgenössischer Kunst
und Performance verbindet.
Kein Markt im üblichen Sinn.

SILAGE knüpft an die ursprüngliche Form des Jahrmarkts an,
als Ort für Schausteller, Attraktionen und kuriose Erscheinungen
und denkt ihn als künstlerisches Format neu.
Ein Jahrmarkt für Kinder und Erwachsene.
Wie SILAGE funktioniert
SILAGE ist kein klassisches Festival mit klarer Trennung zwischen Bühne und Publikum.
Das Gelände wird als offenes Gefüge gedacht:
- eine Standlstraße als Grundstruktur
- mehrere Bühnen unterschiedlicher Größe
- mobile Formate im Raum
- Bereiche für Workshops und temporäre Situationen

Beiträge stehen nicht isoliert, sondern treten in Beziehung zueinander.
Sie überlagern sich, verschieben sich im Laufe des Tages und entwickeln sich im Zusammenspiel mit anderen Formaten.
Das Publikum bewegt sich frei durch das Gelände, bleibt stehen, geht weiter, kehrt zurück.
SILAGE entsteht im Ablauf – nicht im Voraus.
Formate – was entstehen soll
SILAGE versteht sich als kuratierter Rahmen für unterschiedliche Beiträge.
Gesucht sind Formate, die sich einmischen und im Zusammenspiel mit anderen entstehen.
Beispiele möglicher Beiträge:
- künstlerisch gestaltete Standl
- performative oder installative Arbeiten
- Straßenkunst, Gaukler, Walk Acts
- Theater, Kindertheater, Puppentheater
- performative Musikformate
- Workshops mit künstlerischem Ansatz
- visuelle Arbeiten (Licht, Projektionen)
- Zirkus und körperbasierte Formate
- Essen und Trinken als Teil des Geschehens
- hybride Formate zwischen Kunst und Alltag
Formate können eigenständig funktionieren oder Teil eines größeren Zusammenhangs sein.
Wichtig ist die Offenheit für das Zusammenspiel vor Ort.
Wen wir suchen
Wir suchen Beiträge, die sich einmischen,
die im Zusammenspiel mit anderen Formaten entstehen, sich verändern, verdichten.
Historischer Bezug
Der Jahrmarkt war ursprünglich kein reiner Handelsplatz.
Er war ein temporärer Ort, an dem unterschiedliche Elemente gleichzeitig stattfanden:
- Handel und Austausch
- Schausteller und wandernde Künstler
- Attraktionen, Spektakel und Kuriositäten
Diese Gleichzeitigkeit ist zentral.
Unterschiedliche Formen existierten nebeneinander, überlagerten sich und schufen eine dichte, oft unvorhersehbare Situation.
SILAGE greift dieses Prinzip auf und übersetzt es in ein zeitgenössisches Format.
Nicht als Rekonstruktion, sondern als Weiterentwicklung.
Positionierung
SILAGE bewegt sich bewusst zwischen bestehenden Formaten.
Es ist:
- ein kuratierter Jahrmarkt
- ein offenes Gefüge aus Beiträgen und Situationen
- ein Raum, in dem Kunst, Alltag und Begegnung zusammenkommen
SILAGE nutzt Elemente des Jahrmarkts, ohne dessen heutige Form zu übernehmen.
Es arbeitet mit Spektakel, ohne zum Zirkus im klassischen Sinn zu werden.
Es lässt Verkauf zu, ohne zum Markt zu werden.
Ziel ist ein Format, das gleichzeitig zugänglich und eigenständig ist.
Ausblick
SILAGE 2026 ist als Pilotprojekt angelegt.
Die erste Ausgabe dient dazu, Struktur, Dramaturgie und Zusammenspiel der Formate zu erproben.
Das Format wird in den kommenden Jahren weiterentwickelt. Eine Erweiterung im Rahmen des Waldviertelfestivals 2027 ist angedacht.
SILAGE versteht sich als Prozess – nicht als fertiges Produkt.